Für das papierlose Leben benötigen wir Tools, kleine Helfer die uns den Alltag erleichtern. Zudem benötigen wir auch Tools um das papierlose Leben erfolgreich und effizient umzusetzen.

Aus diesem Grund stelle ich dir im folgenden meine Top 5 Tools vor, ohne die für mich nichts mehr gehen würde.

Mein iPhone

 

Als absolute Schaltzentrale für mein Leben, könnte ich mir eben dieses ohne mein iPhone nicht mehr vorstellen.

Ich manage mein Büro, Blog, Kalender und auch die Blogger Tätigkeit hier bei den PaperlessPioneers mit meinem iPhone.

Ich habe das iPhone 6s 32 GB in SpaceGrey. Es ist handlich und zugleich super praktisch. Alle Apps die ich nutze kann ich sowohl auf meinem iPhone genauso wie auf dem iPad nutzen.

Zwei Punkte bearbeite ich hauptsächlich am iPhone, anstelle von iPad.

  1. Alle meine Social Media Kanäle betreue ich zu 80% über das iPhone. Es ist praktisch weil ich so beispielsweise ein Foto machen kann und dieses direkt zu Instagram laden kann. Auch nutze ich Crowdfire auf dem iPhone, was mir hilft aktiv zu bleiben und tollen Content zu posten.
  2. Ich schreibe die meisten meiner Artikel mit Ulysses am iPhone. Es ist einfach gemütlicher zu halten. Außerdem kann ich sowohl mein Keyboard und auch den Pencil auf meinem iPhone nutzen.

Mein iPad inklusive Keyboard und Pencil

 

Mein iPad ist noch immer das Maximum wenn es um Multimedia geht. Serien gucke ich per Sky Ticket unglaublich gerne über das iPad. Ansonsten fülle ich, soweit notwendig, Formulare und alle anderen Dokumente am iPad aus.

Sobald ich also über das simple hin und her kopieren, verschieben oder schreiben hinauskomme, wechsle ich vom iPhone auf das iPad.

Aufgrund des größeren Displays schreibt und nutzt sich das iPad sehr angenehm.

Der Kauf des iPad bewirkte bei mir außerdem, dass ich das Macbook nicht mehr benutze. Es sind eher absolute Ausnahmen die mich dazu drängen das Macbook zu benutzen.

Ein wichtiger Punkt für mich als Blogger, der das iPad umgemein wichtig macht ist die Bildbearbeitung. Immer wieder ertappe ich mich dabei, dass ich am iPhone Artikelbilder erstellen will und von der App Canva total vor den Kopf gestoßen werde.

Tatsächlich kann ich mit der iPhone App so gut wie nix machen. Aus diesem Grund ist es für mich absolut unumgänglich mein iPad regelmäßig zu nutzen.

Evernote

 

Evernote ist meine Anlaufstelle für das papierlose Leben. Das heißt, dass ich mein papierloses Büro sowie alle anderen Dokumente in Evernote verwahre. Gleichzeitig plane ich meine Projekte mit Evernote.

Lange Zeit habe ich dafür eine Notizbuchstruktur genutzt. Seit kurzem habe ich jedoch alle Notizbücher bis auf 3 gelöscht und arbeite ausschließlich mit Schlagwörtern. (Ausnahme sind ein Notizbuch für die Evernote Community Leader Schulung und ein PaperlessPioneers Notizbuch)

 

 

Ich habe mich damals für Evernote entschieden, weil mir das Interface sehr gefallen hat und es viele Anwendungsmöglichkeiten im Internet zu finden gab. Mittlerweile ist es so, dass ich eigene Anwendungsmöglichkeiten für meine Bedürfnisse erschaffen habe. Zudem handle ich auch mein Blog teilweise über Evernote. So sammle ich Artikelideen und bisherige Blogposts im Archiv und auch alle Informationen rund um den Blog. Administrative Sachen und dergleichen verwalte ich ebenfalls hier.

Todoist

Es gibt sicherlich einige Leute, die ihre To-Do in Notizbüchern oder Listen führen. Ich konnte mich damit auf Dauer nicht anfreunden, weshalb ich angefangen habe Apps dafür zu testen.

Nach vielen verschiedenen Tests bin ich letztlich bei Todoist geblieben. Neben dem sehr ansehnlichen User Interface, finde ich auch die Karma Punkte sehr toll. In vielen Situationen gibt mir das Karma einen Boost um durchzuhalten und weiterzumachen.

Neben der simplen To-Do Liste, führe ich seit kurzem auch meinen Redaktionsplan in ToDoist. Die Möglichkeiten und Optionen finde ich weitaus angenehmer als mit Trello. Du hast zwar ein schöneres Interface, welches sich sehr an ein Whiteboard anschmiegt und trotzdem fehlen mir einige Elemente.

 

Natürlich ist Trello auch vorrangig für Teams gedacht, wodurch man als Einzelkämpfer manchmal auf der Strecke bleibt. (Finde ich)

Scanbot

Zum Schluss stelle ich euch noch meinen Scanner vor. Ich habe ehrlich gesagt weder die Ambitionen noch das Geld mir einen ScanSnap von Fujitsu zu kaufen.

Die Kamera des iPhone 6s ist so gut, dass man locker und ohne Probleme Dokumente damit scannen kann. Auch hier habe ich natürlich unzählige Apps ausprobiert. Es gab am Ende nur 3 die halbwegs sinnvoll waren. Das waren ScanBot, Scannable von Evernote und das Pendant von Readdle.

Besonders für mich, als Evernote Nutzer, war Scannable eine zeitlang der top Scanner. DIe Qualität der Scans war gut und die perfekte Anbindung an Evernote haben es dazu gebracht, dass ich lange Zeit mehr als Überzeugt von Scannable war.

Mich persönlich hat nur immer die Tatsache gestört, dass Scannable alle Seiten direkt bearbeitet und sie danach sehr “weiß” aussahen. Ich habe mich dann erstmal nach einem anderen Scanner umgeguckt und bin direkt bei Scanbot gelandet.

Die App ist grundsätzlich kostenlos. In verschiedenen Preisklassen gibt es dann noch In-App-Käufe um weitere Features hinzuzukaufen. Für den Anfang war das allerdings nicht nötig. Wenn ich Scans mit Scanbot gemacht habe waren die Dokumente sehr klar und in einer hervorragenden Qualität. Ich habe seit diesem Moment nicht mehr aufgehört Scanbot zu nutzen.

Auch die Anbindung an diverse Dienste wie Evernote, OneNote und dergleichen ist gegeben. Aus diesen Gründen kann ich Scanbot jederzeit weiterempfehlen.

Mein Scanbot Setup um produktiv zu sein sieht übrigens wie folgt aus.

 

Nun bist du dran! Was für Tools nutzt du? Erzähle uns etwas darüber in den Kommentaren.

 

 

Bis dahin keep going!

Merlin Mechler
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Merlin Mechler

Community Blogger bei Paperless Pioneers
Ich schreibe über minimalistische Produktivität in digitalen Zeiten unter www.merlinmechler.de und bin darüber hinaus Blogger und Social Media Hero bei den Paperless Pioneers.

In meinem ersten Leben war ich im Sozialwesen tätig, habe mich dann jedoch umorientiert und bin in die CallCenter Branche gewechselt.

Aufgrund meiner Multiple Sklerose Erkrankung musste ich meinen Weg dort allerdings aufgeben (Zum Glück! ;D) und habe mit dem bloggen begonnen.

Dein Fan,
Merlin
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